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Zukunftsstudio Offenbach: Kulturelle Gegensätze und urbane Kreativität

12. und 13. September 2015

Offenbach ist eine kleine globalisierte Großstadt im wirtschaftlich prosperierenden Rhein-Main-Gebiet. So bringt das Global Gate Deutschlands immer neue Menschen auf der Suche nach Wohnraum oder Arbeit in die Stadt. Mit ihnen kommen Lebensarten, Einkommenslagen, Konfessionen und Familien. Kulturelle Gegensätze und Widersprüche prägen das Zusammenleben und die lokale Wirtschaft – mit welchen Problemen und Chancen? In Offenbach interessieren uns zwei Fragen: Wohnen, Wirtschaft und das urbane Leben – Widersprüche und Notwendigkeiten? und: Visionen für morgen und Stadtleben heute – Woher kommen die neuen Ideen?

Programm

12. September 2015, 14.00 – 19.30 Uhr

Tag 1 des Zukunftsstudios: im Deutschen Ledermuseum und in der Zollamt Galerie
Moderation: Sally Below, sbca / Stadt als Campus e.V., Berlin
Martin Kohler, HafenCity Universität Hamburg / Leuphana Universität Lüneburg

13.30 Uhr
Einlass im Ledermuseum Offenbach

14.00 Uhr
Einstimmung
Prof. Dr. Kai Vöckler, HfG Offenbach

14.15 Uhr
Inputs und Gespräche: Wohnen, Wirtschaft und das urbane Leben – Widersprüche und Notwendigkeiten?

Prof. Heiner Blum, HfG Offenbach; Dr. Marcus Gwechenberger, Nassauische Heimstätte/NH ProjektStadt, Frankfurt; Matthias Seiler, Fachreferent Stadtentwicklung und Städtebau der Stadt Offenbach am Main

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Inputs und Gespräche: Visionen für morgen und Stadtleben heute – Schritt für Schritt in die Zukunft?
Frank Achenbach, IHK Offenbach/Offenbach offensiv e.V.; Loimi Brautmann, Urban Media Project, Offenbach; Folke Köbberling, Künstlerin, Berlin, Stefan Kornmann, Albert Speer & Partner, Frankfurt

17.45 Uhr
Zusammenfassung und Abschluss
Sally Below und Martin Kohler

18.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung ›Auf dem Weg zur Stadt als Campus‹
in der Zollamt Galerie, Getränke und Schnittchen

Im Anschluss um 20.00 Uhr besuchen wir:
›ROTOR‹ – 
eine neue Projektplattform an der Schnittstelle zwischen Elektronischer, Eperimenteller und Neuer Musik, direkt unter der Autobahnbrücke zwischen Frankfurt und Offenbach auf der ASRM-Plattform / OF: Werke von Iannis Xenakis und Trevor Wishart, Ludwig Röhrscheid, Electric Indigo. Performance. Veranstalter: Prof. Heiner Blum, HfG Offenbach / Thomas Schäfer, Internationales Musikinstitut Darmstadt (IMD) / Prof. Orm Finnendahl, Hochschule für Musik und Darstellende Künste Frankfurt

13. September 2015, 11.00 – 17.00 Uhr

Tag 2 des Zukunftsstudios: No Utopia – Wie baut man an der Stadt mit den Ressourcen, die man hat? mit Folke Köbberling, Künstlerin, Tile von Damm, MOD Institute Bangalore.Berlin und Studierenden der Frankfurt University of Applied Sciences. In Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences, FB Architektur, Bauwesen und Geomatik – Prof. Dr. Maren Harnack.

Ein Rastplatz für Frankfurt! Am beliebten Fahrrad- und Wanderweg unter der Autobahnbrücke A661 gibt es alles, nur keinen Rastplatz. Studierende haben hierfür gemeinsam mit der Künstlerin Folke Köbberling eine Idee entwickelt. Ohne Mittel, die benötigten Materialien zu kaufen, brauchen sie die „Ressource Stadt“: Menschen, die mithelfen, und „wertloses“ Baumaterial, das man geschenkt bekommt. Von beidem gibt es viel, wenn man weiß, wo man suchen muss. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen und dürfen auch gerne den Hammer schwingen, auf dass am Ende des Tages ein guter Ort zum Genießen und Rasten am Main entstanden ist. Die Arbeit bleibt bis zum Ende des Architektursommers nutzbar.

11.00 Uhr
Künstlergespräch
mit Folke Köbberling, Autorin des Buches ›Ressource Stadt‹

16.00 Uhr
Gespräch
mit Tile von Damm, Direktor des Forschungsinstituts MOD, einem internationalen Kollektiv von Architekten, Designern, Wissenschaftlern und Praktikern. MOD setzt Design als Sinnstiftung und Werkzeug zur Zusammenarbeit in Indien ein, um alle an der Gestaltung von Stadt einzubeziehen.

Beitragende

Frank Achenbach hat als Geschäftsführer der IHK Offenbach am Main und des Vereins Offenbach offensiv den Masterplan der Stadt mit initiiert.
Prof. Heiner Blum ist Künstler und Professor für Experimentelle Raumkonzepte an der HfG Offenbach. Er ist Gründer und Leiter des Instituts für Klangforschung, Offenbach und gemeinsam mit Steve Valk Gründer des Institute Of Social Choreography in Frankfurt.
Loimi Brautmann vom Urban Media Project hat u. a. die Internetseite OFlovesU als Werkzeugkasten zum ›Leben in der bunten Stadt Offenbach‹ entwickelt.
Prof. Dr.-Ing. MSc Maren Harnack ist Professorin für Städtebau und Städtebauliches Entwerfen an der Frankfurt University of Applied Sciences und arbeitet als Architektin und Stadtplanerin.
Dr. Marcus Gwechenberger arbeitet bei der Nassauischen Heimstätte/NH ProjektStadt in Frankfurt an der Frage, wie Flüchtlinge als ›neue Nachbarn‹ in Quartiere integriert werden können.
Folke Köbberling lebt in Berlin und ist als Künstlerin für ihre Arbeiten im öffentlichen Raum bekannt.
Stefan Kornmann ist Gesellschafter im Büro Albert Speer & Partner, Frankfurt, und hier auch für den Masterplan Offenbach verantwortlich.
Matthias Seiler ist als Bereichsleiter für die Stadtentwicklung und den Städtebau der Stadt Offenbach am Main zuständig.
Prof. Kai Vöckler ist Stiftungsprofessor für Kreativität im Urbanen Kontext an der HfG Offenbach inne und ist u. a. Sprecher des Architektursommers Rhein Main 2015.
Tile von Damm ist Forschungsdirektor des MOD Institut Bangalore.Berlin und war u. a. bei Sony Music Germany tätig.

Hier kann man sich anmelden: zukunftsstudio-offenbach@stadt-als-campus.de

Der Flyer als pdf: Zukunftsstudio_Offenbach_Ank

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